Ein Rebranding ist einer der bedeutendsten Momente im Leben eines Unternehmens. Ein neuer Name, ein neues Logo, eine neue Ausrichtung – doch all das kommt nur dann richtig an, wenn eine passende Geschichte dahintersteckt. Mitarbeiter, Kunden und Stakeholder müssen nicht nur verstehen, was sich geändert hat, sondern auch, warum es wichtig ist und wohin es sie führt. Genau hier wird ein Storytelling-Workshop zu einem der wirkungsvollsten Instrumente in Ihrer Kommunikationsstrategie zum Rebranding.
Die Konzeption eines Storytelling-Workshops speziell für Unternehmen, die gerade ein Rebranding durchlaufen, erfordert einen anderen Ansatz als herkömmliche Kommunikationsschulungen. Er muss emotionale Authentizität mit strategischen Botschaften verbinden und für echte Menschen funktionieren, die sich in einer realen Unsicherheit zurechtfinden müssen. Dieser Leitfaden führt Sie durch alles, was Sie benötigen, um einen Workshop zu gestalten, der tatsächlich Ergebnisse liefert.
Was ist ein Storytelling-Workshop im Zusammenhang mit einem Rebranding eines Unternehmens?
Ein Storytelling-Workshop im Rahmen eines Rebrandings ist eine strukturierte Lernerfahrung, die Mitarbeitern und Führungskräften dabei hilft, die Geschichte hinter einer Markenumgestaltung zu entwickeln, aufeinander abzustimmen und zu vermitteln. Anstatt lediglich zu erklären, was sich geändert hat, vermittelt er den Teilnehmern, wie sie die Geschichte erzählen können, warum das Rebranding stattfand, was es für die Zukunft bedeutet und wie jeder Einzelne in dieses neue Kapitel passt.
Im Gegensatz zu allgemeinen Kommunikationsschulungen ist ein Storytelling-Workshop zum Thema Rebranding eng mit einem bestimmten Moment in der Unternehmensgeschichte verbunden. Er setzt bei der Spannung, der Begeisterung und der manchmal auch Verwirrung an, die mit Veränderungen einhergehen. Die Teilnehmer lernen, die Markenstrategie in eine menschliche Sprache zu übersetzen – eine Sprache, die bei Kollegen, Kunden und Zielgruppen Anklang findet, anstatt wie eine Pressemitteilung zu klingen.
Im Kern betrachtet diese Art von Workshop das Geschichtenerzählen nicht als Marketingkompetenz, sondern als Instrument des Veränderungsmanagements. Wenn Menschen die Geschichte des Rebrandings selbstbewusst und authentisch vermitteln können, werden sie zu Botschaftern statt zu bloßen Zuschauern.
Warum ist Storytelling bei einer Markenumstellung wichtig?
Beim Rebranding eines Unternehmens spielt das Storytelling eine wichtige Rolle, denn Menschen fühlen sich nicht mit Logos oder Slogans verbunden – sie fühlen sich mit der Bedeutung verbunden. Ein Rebranding ohne klare, fesselnde Erzählung führt dazu, dass Mitarbeiter verwirrt sind, Kunden skeptisch bleiben und die Botschaften der Unternehmensführung ins Leere laufen. Das Storytelling im Unternehmen überbrückt die Kluft zwischen strategischer Absicht und menschlichem Verständnis und sorgt dafür, dass Veränderungen als sinnvoll und nicht als störend empfunden werden.
Wenn ein Rebranding ausschließlich durch Fakten und Ankündigungen kommuniziert wird, stößt es häufig auf Widerstand. Die Menschen fragen sich ganz natürlich: “Was bedeutet das für mich?”, und wenn die Antwort in Unternehmensjargon formuliert ist, schwindet das Vertrauen schnell. Eine gut erzählte Geschichte beantwortet diese Frage gleichzeitig emotional und logisch.
Die interne Kommunikation ist während eines Rebrandings besonders anfällig. Untersuchungen zeigen immer wieder, dass Mitarbeiter mit der internen Kommunikation weitaus weniger zufrieden sind, als Führungskräfte annehmen, und Phasen des Wandels verstärken diese Kluft noch. Ein Storytelling-Ansatz bietet den Mitarbeitern einen Rahmen, um die Markenumstellung zu verstehen und zu verinnerlichen, anstatt sie lediglich als Information von oben hinzunehmen. Dieser Wandel vom passiven Empfänger zum aktiven Geschichtenerzähler ist es, der echte Akzeptanz schafft.
Was sollte ein Storytelling-Workshop für ein Unternehmen, das ein Rebranding durchführt, beinhalten?
Ein Storytelling-Workshop für ein Unternehmen, das ein Rebranding durchführt, sollte vier Kernelemente umfassen: den Aufbau eines narrativen Rahmens, Übungen zur Abstimmung der Botschaften, die Entwicklung persönlicher Geschichten sowie Übungen mit realistischen Präsentationsszenarien. Diese Komponenten wirken zusammen, um die Teilnehmer dazu zu bringen, das Rebranding nicht nur intellektuell zu verstehen, sondern es auch überzeugend und konsistent zu vermitteln.
Aufbau eines narrativen Rahmens
Das ist die Grundlage. Die Teilnehmer müssen die Geschichte des Rebrandings auf struktureller Ebene verstehen – wie sah das alte Kapitel aus, was hat den Wandel ausgelöst und wofür steht die neue Ausrichtung? Ein starkes narratives Gerüst bietet allen eine gemeinsame Grundlage, auf der sie ihre eigene Version der Geschichte aufbauen können.
Übungen zur Abstimmung von Botschaften
Verschiedene Rollen innerhalb einer Organisation müssen die Geschichte des Rebrandings auf unterschiedliche Weise vermitteln. Ein Vertriebsmitarbeiter, ein Personalmanager und eine Führungskraft in leitender Position haben jeweils unterschiedliche Zielgruppen und Kontexte. Durch Abstimmungsübungen können die Teilnehmer die einheitliche Kernbotschaft herausarbeiten und gleichzeitig den Ton und die Details an ihre jeweiligen Situationen anpassen.
Entwicklung einer persönlichen Geschichte
Die wirkungsvollste Kommunikation im Rahmen eines Rebrandings entsteht dann, wenn Einzelpersonen die Geschichte des Unternehmens mit ihren eigenen Erfahrungen verknüpfen. Workshops sollten den Teilnehmern Raum bieten, ihren persönlichen Blickwinkel zu finden – also herauszufinden, was das Rebranding konkret für sie bedeutet –, denn authentisches Storytelling basiert immer auf persönlicher Wahrheit.
Live-Übungen und Feedback
Das Erzählen von Geschichten ist eine Fähigkeit, und Fähigkeiten erfordern Übung. Die Teilnehmer sollten die Möglichkeit haben, ihre Version der Rebranding-Geschichte laut vorzutragen, konstruktives Feedback zu erhalten und ihre Darbietung in einem sicheren Umfeld zu verfeinern, bevor sie sie in die Praxis umsetzen.
Wie gestalten Sie die Sitzungen des Storytelling-Workshops?
Gliedern Sie einen Storytelling-Workshop zum Thema Rebranding in drei aufeinander aufbauende Phasen: Entdeckung, Entwicklung und Umsetzung. Jede Phase baut auf der vorherigen auf und führt die Teilnehmer vom Verständnis der Rebranding-Erzählung hin dazu, diese sich zu eigen zu machen und selbstbewusst zu vermitteln. Die Sitzungen funktionieren in der Regel am besten, wenn sie sich über zwei bis vier Stunden erstrecken oder bei größeren Organisationen in kürzere Module unterteilt werden.
- Phase 1 – Erkundung: Entdecken Sie gemeinsam die Geschichte hinter dem Rebranding. Was sind der Ursprung, die Herausforderung, der Wendepunkt und die Vision? Nutzen Sie offene Fragen und Gruppendiskussionen, um die emotionale und strategische Wahrheit hinter der Veränderung ans Licht zu bringen.
- Phase 2 – Entwicklung: Entwickeln Sie mithilfe von Storytelling-Konzepten Geschichten für Einzelpersonen und Teams. Die Teilnehmer entwerfen ihre eigene Version der Rebranding-Geschichte, die auf ihre Rolle und ihr Publikum zugeschnitten ist.
- Phase 3 – Umsetzung: Übt das Erzählen der Geschichte zu zweit, in kleinen Gruppen oder vor der Klasse. Nutzt Improvisationsübungen, um Selbstvertrauen aufzubauen, mit unerwarteten Fragen umzugehen und natürlich statt mechanisch zu reagieren.
Bauen Sie zwischen den einzelnen Phasen Momente der Reflexion ein. Das Rebranding durch Storytelling ist eine emotional intensive Arbeit, und wenn man den Teilnehmern Raum gibt, das Geschaffene zu verarbeiten, werden die Ergebnisse authentischer und nachhaltiger.
Wer sollte an einem Storytelling-Workshop zum Thema Rebranding teilnehmen?
An einem Storytelling-Workshop zum Thema Rebranding sollte eine funktionsübergreifende Gruppe von Teilnehmern teilnehmen und nicht nur Führungskräfte oder Mitarbeiter aus der Kommunikationsabteilung. Im Idealfall kommen Führungskräfte der obersten Ebene, mittlere Führungskräfte und Mitarbeiter an der Basis zusammen – denn die Rebranding-Geschichte muss alle Ebenen der Organisation durchlaufen, um sich durchzusetzen.
Die Führungskräfte geben den Ton an und vermitteln die strategische Botschaft, doch oft sind die mittleren Führungskräfte die entscheidende Gruppe. Sie sind es, die die Geschichte des Rebrandings täglich an ihre Teams weitergeben, Fragen beantworten und mit Unsicherheiten umgehen. Ohne sie mit wirkungsvollen Storytelling-Instrumenten auszustatten, verliert selbst die beste Rebranding-Strategie an Wirkung, während sie durch das Unternehmen weitergereicht wird.
Auch die Einbeziehung der Mitarbeiter an der Basis ist wichtig. Wenn Mitarbeiter, die keine Führungspositionen innehaben, die Geschichte hinter dem Rebranding authentisch vermitteln können, signalisiert dies eine echte Einigkeit innerhalb des Unternehmens und nicht nur eine von oben verordnete Botschaft. Zudem werden so wertvolle Einblicke darüber gewonnen, wie die Geschichte tatsächlich ankommt – im Gegensatz zu der Vorstellung der Führungskräfte, wie sie ankommt.
Welche Fehler sollten Sie bei der Konzeption eines Storytelling-Workshops zum Thema Rebranding vermeiden?
Die häufigsten Fehler bei der Konzeption eines Storytelling-Workshops zum Thema Rebranding sind, ihn als einmalige Veranstaltung zu betrachten, sich ausschließlich auf die externe Kommunikation zu konzentrieren und die emotionale Dimension des organisatorischen Wandels zu unterschätzen. Jeder dieser Fehler kann selbst einen gut gemeinten Workshop untergraben und dazu führen, dass die Teilnehmer am Ende weniger gut gerüstet sind als zu Beginn.
- Als einmalige Sitzung betrachten: Sowohl die Fähigkeiten zum Geschichtenerzählen als auch die Narrative für das Rebranding müssen vertieft werden. Ein einzelner Workshop ohne anschließende Übungen oder die Einbindung in bestehende Kommunikationsabläufe führt selten zu dauerhaften Veränderungen.
- Wenn man sich ausschließlich auf die äußere Geschichte konzentriert: Viele Unternehmen konzipieren ihre Kommunikation zum Rebranding mit Blick auf Kunden und Marktpositionierung und vergessen dabei, dass die Mitarbeiter zunächst ihre eigene Version der Geschichte benötigen. Die interne Abstimmung hat immer Vorrang vor der externen Glaubwürdigkeit.
- Emotionalen Widerstand ignorieren: Markenumgestaltungen können echte Ängste in Bezug auf Identität, Arbeitsplatzsicherheit und Zugehörigkeit auslösen. Ein Workshop, der die emotionale Ebene ausklammert und direkt zu Kommunikationstechniken übergeht, wirkt hohl. Schaffen Sie Raum für ehrliche Gespräche, bevor Sie neue Narrative entwickeln.
- Teilnehmer, die zu viel Text vorlesen: Wenn man den Teilnehmern ein Skript zum Auswendiglernen gibt, führt das zu einer roboterhaften Kommunikation. Das Ziel ist es, den Teilnehmern Rahmenbedingungen und Selbstvertrauen zu vermitteln, nicht aber vorformulierte Sätze zum Nachsprechen.
- Übungszeit auslassen: Die Geschichte zu kennen und sie gut erzählen zu können, sind zwei verschiedene Dinge. Workshops, die nach der theoretischen Phase enden, ohne dass praktische Übungen stattfinden, bereiten die Teilnehmer nicht ausreichend auf echte Gespräche vor.
Wie „Boom For Business“ beim Storytelling im Rahmen eines Rebrandings hilft
Wir wissen, dass ein Rebranding nicht nur eine optische Auffrischung ist – es ist eine menschliche Geschichte, die mit Klarheit, Selbstbewusstsein und echter Verbundenheit erzählt werden muss. Unser Masterclass-Workshops basieren auf über 30 Jahren Erfahrung in den Bereichen Storytelling und Improvisation und wurden speziell entwickelt, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Zeiten des Wandels wirkungsvoll zu meistern.
Das bringen wir in einen Storytelling-Workshop zum Thema Rebranding ein:
- Maßgeschneiderte Erzählkonzepte, die genau auf Ihre individuelle Rebranding-Geschichte und Ihre Unternehmenskultur zugeschnitten sind
- Auf Improvisation basierende Übungen, die echtes Selbstvertrauen in Situationen des Live-Storytelling aufbauen
- Funktionsübergreifende Moderation, die sich gleichermaßen für Führungsteams, mittlere Führungskräfte und Mitarbeiter an vorderster Front eignet
- Ein unternehmensfreundlicher, humorvoller Ansatz, der dafür sorgt, dass das Gelernte im Gedächtnis bleibt, ohne dass es sich wie ein Vortrag anfühlt
- Praktische Hilfsmittel, die die Teilnehmer sofort in Besprechungen, Präsentationen und alltäglichen Gesprächen anwenden können
Ganz gleich, ob Sie ein umfassendes Rebranding Ihres Unternehmens durchführen oder eine strategische Transformation vorantreiben – unsere Workshops helfen Ihren Mitarbeitern dabei, Unsicherheit in Überzeugung zu verwandeln. Darüber hinaus bieten wir Teambuilding-Erlebnisse und Programme zur Förderung einer positiven Unternehmenskultur die Ihre Storytelling-Maßnahmen ergänzen und die neue Erzählung in Ihrem gesamten Unternehmen untermauern. Sind Sie bereit, eine Rebranding-Story zu entwickeln, die wirklich ankommt? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, und lassen Sie uns Ihnen dabei helfen, Ihr Rebranding in eine Geschichte zu verwandeln, die es wert ist, erzählt zu werden.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert es in der Regel, bis ein Storytelling-Workshop zum Thema Rebranding Ergebnisse zeigt?
Die meisten Unternehmen stellen bereits innerhalb von zwei bis vier Wochen nach dem Workshop messbare Veränderungen in der Art und Weise fest, wie die Mitarbeiter das Rebranding kommunizieren – vorausgesetzt, es sind Folgemaßnahmen zur Vertiefung in Teambesprechungen und Kommunikationsritualen vorgesehen. Unmittelbare Ergebnisse – wie beispielsweise mehr Selbstvertrauen bei der Beantwortung von Kundenfragen oder eine einheitlichere interne Kommunikation – zeigen sich oft bereits innerhalb weniger Tage nach der Veranstaltung. Für eine tiefgreifendere kulturelle Angleichung sollten Sie einen Zeithorizont von drei bis sechs Monaten einplanen und das Storytelling in regelmäßige Kontaktpunkte integrieren, anstatt den Workshop als einmalige Veranstaltung zu betrachten.
Was ist, wenn die Mitarbeiter dem Rebranding an sich ablehnend gegenüberstehen – kann ein Storytelling-Workshop dann trotzdem funktionieren?
Ja, und tatsächlich ist ein gut konzipierter Workshop eines der besten Instrumente, um diesen Widerstand zu überwinden, anstatt ihn zu umgehen. Widerstand entsteht meist aus unbeantworteten Fragen zur Identität, zur Arbeitsplatzsicherheit oder aus einem Gefühl des Verlusts dessen, wofür die alte Marke stand – und das Storytelling schafft einen strukturierten, sicheren Raum, um diese Bedenken offen anzusprechen und ehrlich zu behandeln. Wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, gehört statt nur gesteuert zu werden, ist die Wahrscheinlichkeit weitaus größer, dass sie von Skepsis zu echter Überzeugung gelangen. Wer diesen Schritt überspringt und direkt zur Vermittlung der Botschaft übergeht, erreicht selten echte Zustimmung.
Wie stellt man sicher, dass die Botschaften in den verschiedenen Abteilungen einheitlich sind, ohne dass es so wirkt, als würden alle nach einem Skript sprechen?
Der Schlüssel liegt darin, die Teilnehmer auf eine gemeinsame narrative Grundstruktur auszurichten – das zentrale 'Warum' und 'Wohin wir gehen' des Rebrandings –, während jeder Einzelne die Freiheit erhält, dies mit seiner eigenen Stimme und anhand seiner eigenen Erfahrungen zum Ausdruck zu bringen. Stellen Sie sich das wie ein Jazzensemble vor: Alle spielen dasselbe Stück, aber jedes Instrument hat Spielraum für seine eigene Interpretation. Übungen zur Abstimmung der Botschaften während des Workshops helfen den Teams dabei, zu erkennen, welche Elemente unverhandelbar und konsistent sind und welche Elemente je nach Zielgruppe und Kontext flexibel gestaltet werden können.
Kann ein Storytelling-Workshop virtuell durchgeführt werden, oder muss er vor Ort stattfinden?
Ein Storytelling-Workshop zum Thema Rebranding lässt sich durchaus virtuell durchführen und dennoch überzeugende Ergebnisse liefern, solange das Format sorgfältig angepasst wird. Live-Übungen, Aufgaben in Breakout-Räumen und Echtzeit-Feedback lassen sich gut auf Plattformen wie Zoom oder Teams umsetzen, wenn sie zielgerichtet moderiert werden. Allerdings sorgen Präsenzveranstaltungen in der Regel für eine tiefere emotionale Bindung und spontanere Gespräche, was angesichts der emotionalen Brisanz von Rebranding-Prozessen besonders wertvoll ist – wenn es also möglich ist, Gruppen persönlich zusammenzubringen, lohnt es sich, dies zumindest für die erste Sitzung zu priorisieren.
Wie passen Sie den Workshop an die Bedürfnisse eines globalen Unternehmens an, in dem die Mitarbeiter verschiedene Sprachen sprechen oder aus unterschiedlichen Kulturen stammen?
Kulturelle und sprachliche Vielfalt bereichert das Storytelling im Rahmen eines Rebrandings tatsächlich, wenn sie gut gehandhabt wird, denn sie zwingt Moderatoren und Teilnehmer dazu, die universellen menschlichen Elemente der Erzählung zu finden, anstatt sich auf Unternehmenssprache zu verlassen, die sich möglicherweise nicht übersetzen lässt. In der Praxis bedeutet dies, lokalisierte Sitzungen in regionalen Sprachen mit Moderatoren durchzuführen, die den kulturellen Kontext verstehen, während der zentrale Erzählrahmen in allen Versionen einheitlich bleibt. Es bedeutet auch, die Rebranding-Story bereits früh im Workshop-Planungsprozess mit unterschiedlichen Zielgruppen zu testen, um festzustellen, wo Bedeutung bei der Übersetzung verloren geht – im wörtlichen oder im übertragenen Sinne.
Welche Unterlagen sollten die Teilnehmer vor der Teilnahme am Workshop vorbereiten?
Die Teilnehmer profitieren am meisten davon, wenn sie bereits mit einem grundlegenden Verständnis der Gründe für das Rebranding ankommen. Daher wird dringend empfohlen, vorab eine kurze Zusammenfassung zu verteilen, die das 'Was', das 'Warum' und die 'Richtung, in die wir gehen' abdeckt. Wenn Sie die Teilnehmer bitten, über ein oder zwei persönliche Momente nachzudenken, die mit der Unternehmensgeschichte in Verbindung stehen, können Sie sie zudem auf die Phase der Entwicklung persönlicher Geschichten vorbereiten und die Zeit verkürzen, die benötigt wird, um mit der eigentlichen Arbeit zu beginnen. Vermeiden Sie es, umfangreiche Präsentationen oder übermäßig ausgefeilte Kommunikationsunterlagen zu versenden, da diese die Teilnehmer unbeabsichtigt dazu verleiten können, Informationen nur wiederzugeben, anstatt ihre eigene authentische Erzählung zu entwickeln.
Wie misst man den Erfolg eines Storytelling-Workshops zum Thema Rebranding?
Der Erfolg lässt sich auf drei Ebenen messen: Selbstvertrauen der Teilnehmer (gemessen anhand von Fragebögen zur Selbsteinschätzung vor und nach dem Workshop), Konsistenz der Botschaft (beurteilt anhand der Art und Weise, wie Mitarbeiter in den folgenden Wochen in Besprechungen, Kundengesprächen und Mitarbeiterversammlungen tatsächlich über das Rebranding sprechen) sowie organisatorische Ergebnisse (wie beispielsweise verbesserte Werte beim Mitarbeiterengagement, weniger durch das Rebranding bedingte Verwirrung, die über Feedback-Kanäle gemeldet wird, oder eine stärkere Kundenbindung während der Übergangsphase). Der aussagekräftigste Indikator ist oft qualitativer Natur – wenn Führungskräfte hören, wie Mitarbeiter an vorderster Front die Geschichte des Rebrandings mit eigenen Worten wiedergeben, ist das ein starkes Signal dafür, dass der Workshop seine Aufgabe erfüllt hat.
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