Die meisten Mitarbeiter sehen sich selbst nie als Unternehmer. Sie arbeiten innerhalb etablierter Systeme, befolgen festgelegte Prozesse und agieren in Organisationsstrukturen, die schon lange vor ihrem Eintritt entstanden sind. Doch gerade die Fähigkeiten, die den unternehmerischen Erfolg ausmachen – wie kreative Problemlösung, Anpassungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen gegenüber Kunden und selbstbewusste Kommunikation – sind genau das, was moderne Unternehmensteams brauchen, um wettbewerbsfähig und engagiert zu bleiben. Hier kommt ein Workshop zum Thema Unternehmertum ins Spiel.
Die gute Nachricht ist: Man muss kein Start-up gründen, um von unternehmerischem Denken zu profitieren. In allen Branchen passen zukunftsorientierte Unternehmen Workshop-Formate, die ursprünglich für Gründer konzipiert wurden, an und wenden sie auf ihre internen Teams an. Das Ergebnis ist eine innovativere, kooperativere und widerstandsfähigere Belegschaft. Hier sind sieben Formate, die auch für Mitarbeiter außerhalb von Start-ups wirklich funktionieren.
Warum Workshops zum Thema Unternehmertum in Unternehmensteams funktionieren
Workshops zum Thema Unternehmertum funktionieren im Unternehmenskontext, weil sie die Einstellung der Mitarbeiter zu ihrer Arbeit verändern. Anstatt lediglich Aufgaben auszuführen, werden die Teilnehmer dazu ermutigt, wie Unternehmer zu denken: Probleme zu erkennen, Ideen zu testen und Eigeninitiative zu zeigen. Dieser Mentalitätswandel ist besonders in großen Organisationen von großem Wert, in denen isolierte Abteilungen und Kommunikationsmüdigkeit die Kreativität hemmen und den Fortschritt verlangsamen können.
Bei den im Folgenden beschriebenen Ansätzen geht es nicht darum, Mitarbeiter zu Gründern zu machen. Vielmehr sollen Teams mit unternehmerischen Instrumenten ausgestattet werden, die das Intrapreneurship – also die Fähigkeit, aus dem Unternehmen heraus Innovationen zu entwickeln – fördern. Wenn Teams eine unternehmerische Denkweise entwickeln, werden sie proaktiver, arbeiten kooperativer zusammen und sind besser gerüstet, um Veränderungen zu meistern.
1: Improvisationsbasierte Ideenfindung zur Überwindung kreativer Blockaden
Ideenfindungsworkshops auf der Grundlage von Improvisation nutzen die Prinzipien des Improvisationstheaters, um kreatives Denken anzuregen. Die Kernregel der Improvisation – “Ja, und” – lehrt die Teilnehmer, auf den Ideen der anderen aufzubauen, anstatt diese sofort zu bewerten oder abzulehnen. Allein diese Verhaltensänderung kann die Qualität und Quantität der Ideen, die in einer Teamsitzung entstehen, dramatisch verändern.
Dieses Format eignet sich besonders gut für Teams, die in vorhersehbare Muster verfallen sind oder Schwierigkeiten haben, bei Brainstorming-Sitzungen neue Lösungen zu entwickeln. Indem durch strukturiertes Spiel die Angst vor Bewertung abgebaut wird, fühlen sich die Teilnehmer sicher genug, Ideen einzubringen, die sie sonst vielleicht für sich behalten würden. Das Ergebnis ist ein offeneres, dynamischeres Team, das an die Problemlösung mit echter Neugier statt mit Vorsicht herangeht.
2: Für interne Teams angepasste Lean-Startup-Sprints
Die Lean-Startup-Methodik, die auf schnellen Experimenten und validiertem Lernen basiert, lässt sich überraschend gut auf interne Unternehmensprojekte übertragen. In einem angepassten Sprint-Format identifizieren Teams eine konkrete interne Herausforderung, erarbeiten mögliche Lösungen und testen ihre Annahmen innerhalb eines komprimierten Zeitrahmens – oft in nur ein oder zwei Tagen.
Für Mitarbeiter, die nicht in Start-ups tätig sind, liegt der Wert in der Struktur. Anstatt monatelang eine perfekte Lösung zu planen, lernen die Teilnehmer, schnell voranzukommen, Feedback einzuholen und iterativ vorzugehen. Dieser Ansatz ist besonders effektiv für Teams, die an Prozessverbesserungen, neuen Dienstleistungsangeboten oder internen Kommunikationsstrategien arbeiten. Er stärkt das Vertrauen in die Entscheidungsfindung und verringert die Handlungslähmung, die oft mit großen, komplexen organisatorischen Herausforderungen einhergeht.
3: Pitch-Training für Nicht-Vertriebsfachleute
Pitch-Training ist nicht nur etwas für Vertriebsmitarbeiter. Jeder Mitarbeiter, der Zustimmung einholen muss – sei es für eine neue Initiative, einen Budgetantrag oder eine Prozessänderung –, profitiert davon, zu lernen, wie man Ideen überzeugend vermittelt. In Workshops zum Thema „Pitching“ für Unternehmer lernen die Teilnehmer, ihre Botschaft klar zu strukturieren, mit dem Problem zu beginnen, das sie lösen, und ihre Ideen überzeugend zu präsentieren.
Die praktischen Auswirkungen dieses Formats reichen weit über den Workshop-Raum hinaus. Mitarbeiter, die ihre Ideen wirkungsvoll präsentieren können, kommunizieren besser innerhalb des Unternehmens, treten in Besprechungen selbstbewusster auf und haben größere Chancen, dass ihre Ideen umgesetzt werden. Für Unternehmen, die mit geringem Mitarbeiterengagement oder Herausforderungen bei der Kommunikation von oben nach unten zu kämpfen haben, ist es eine sinnvolle Investition in die Unternehmenskultur, mehr Menschen dazu zu befähigen, sich zu Wort zu melden und Gehör zu finden.
4: Wie sieht ein Labor zur Kundenempathie aus?
Ein „Customer Empathy Lab“ ist ein strukturiertes Workshop-Format, bei dem die Teilnehmer aufgefordert werden, die Bedürfnisse, Frustrationen und Motivationen der Menschen, für die sie tätig sind – seien es externe Kunden oder interne Stakeholder –, tiefgreifend zu verstehen. Die Teams nutzen Methoden wie Empathy Mapping, Journey Mapping und Rollenspielszenarien, um ihre eigene Perspektive zu verlassen und Probleme aus der Sicht anderer zu betrachten.
Im Kontext der Unternehmensinnovation ist dieses Format besonders wirkungsvoll, da es Ideen auf echte menschliche Bedürfnisse statt auf Annahmen stützt. Teams, die ein „Customer Empathy Lab“ absolvieren, stellen oft fest, dass die Probleme, die sie zu lösen glaubten, gar nicht die dringlichsten sind. Diese Neuausrichtung führt zu besseren Lösungen, einer stärkeren Abstimmung zwischen den Abteilungen und insgesamt zu einer stärker kundenorientierten Unternehmenskultur.
5: „Failure Culture“-Veranstaltungen, die Risiken in ein neues Licht rücken
Eines der größten Hindernisse für Innovation in Unternehmensteams ist die Angst vor dem Scheitern. In „Failure Culture“-Sitzungen wird dieses Problem direkt angegangen, indem ein sicherer Raum geschaffen wird, in dem Teams vergangene Rückschläge analysieren, Lehren daraus ziehen und das Scheitern als notwendigen Bestandteil des Fortschritts neu definieren können – statt es als etwas zu betrachten, das vermieden oder verheimlicht werden muss.
Diese Sitzungen umfassen in der Regel strukturierte Erzählübungen, bei denen die Teilnehmer von einem beruflichen Misserfolg berichten und die daraus gewonnenen Erkenntnisse teilen. Dieses Format schafft psychologische Sicherheit, die weithin als entscheidender Faktor für leistungsstarke Teams anerkannt ist. Wenn Mitarbeiter sich sicher fühlen, Risiken einzugehen und ehrlich zu sprechen, bringen sie sich stärker ein, arbeiten offener zusammen und leisten einen bedeutenderen Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele.
6: Abteilungsübergreifende Innovationsherausforderungen
Abteilungsübergreifende Innovationswettbewerbe bringen Mitarbeiter aus verschiedenen Teams zusammen, um ein gemeinsames Problem zu lösen. Das Format baut bewusst Silos ab, indem es die Teilnehmer dazu verpflichtet, mit Kollegen zusammenzuarbeiten, mit denen sie sonst selten in Kontakt kommen. So werden unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen gebündelt, um Lösungen zu entwickeln, die keine einzelne Abteilung allein hervorbringen könnte.
Der Ablauf umfasst in der Regel eine klar definierte Aufgabe, eine zeitliche Vorgabe und eine Präsentation oder einen Pitch am Ende. Diese Kombination sorgt für einen gesunden Druck, fördert kreatives Denken und bietet den Teilnehmern ein gemeinsames Erlebnis, das die Beziehungen innerhalb des gesamten Unternehmens stärkt. Für große Unternehmen, die mit der Isolation einzelner Abteilungen zu kämpfen haben, ist dieses Format eine der direktesten Möglichkeiten, durch ein motivierendes Teambuilding-Workshop-Erlebnis eine stärker vernetzte, kooperative Kultur aufzubauen.
7: Masterclass-Formate mit Geschichten von echten Unternehmern
Workshops im Masterclass-Stil vermitteln unternehmerisches Denken anhand von Geschichten. Anstatt abstrakte Konzepte zu präsentieren, werden in diesen Sitzungen reale Geschichten über Herausforderungen, Entscheidungsfindung und Durchhaltevermögen herangezogen, um zentrale Prinzipien zu veranschaulichen. Die Teilnehmer können sich auf menschlicher Ebene mit den Inhalten identifizieren, wodurch die Lernerfahrungen besser im Gedächtnis haften bleiben und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie das Verhalten am Arbeitsplatz positiv beeinflussen.
Dieses Format eignet sich gut als Ergänzung zu eher praxisorientierten Workshop-Formaten. Es liefert Inspiration und Hintergrundwissen und hilft den Mitarbeitern zu verstehen, warum eine unternehmerische Denkweise wichtig ist und wie sie sich in realen organisatorischen oder geschäftlichen Situationen ausgewirkt hat. Bei guter Moderation kann eine Masterclass-Sitzung Einstellungen ebenso effektiv verändern wie jede praktische Übung.
Die Wahl des richtigen Formats für die Anforderungen Ihres Teams
Die Wahl des richtigen Formats für einen Entrepreneurship-Workshop hängt davon ab, was Ihr Team gerade tatsächlich benötigt. Ein Team, das mit mangelndem kreativen Selbstvertrauen zu kämpfen hat, profitiert am meisten von einer auf Improvisation basierenden Ideenfindung. Ein Team, das in langsamen Entscheidungszyklen feststeckt, benötigt möglicherweise eine Lean-Sprint-Erfahrung. Ein Team mit geringer funktionsübergreifender Zusammenarbeit ist ein idealer Kandidat für eine Innovationsherausforderung. Gehen Sie von der konkreten Herausforderung aus und lassen Sie sich davon bei der Wahl des Formats leiten.
Es ist außerdem hilfreich, den Erfahrungsstand und die Komfortzone Ihrer Teilnehmer zu berücksichtigen. Manche Formate, wie beispielsweise Veranstaltungen zum Thema „Fehlerkultur“, erfordern ein gewisses Maß an psychologischer Sicherheit, das sich möglicherweise erst im Laufe der Zeit aufbauen lässt. Andere, wie zum Beispiel Pitch-Trainings, sind für fast jede Gruppe zugänglich, unabhängig von Vorkenntnissen. Auch die Kombination verschiedener Formate innerhalb einer Workshop-Reihe kann effektiv sein, da so Fähigkeiten schrittweise ausgebaut werden und die Erfahrung gleichzeitig abwechslungsreich und ansprechend bleibt.
Wie „Boom For Business“ Teams dabei hilft, eine unternehmerische Denkweise zu entwickeln
Seit über 30 Jahren unterstützen wir Unternehmen dabei, Kreativität zu fördern, die Kommunikation zu stärken und engagiertere Teams aufzubauen. Unser Ansatz verbindet die bewährte Kraft von Improvisation und Storytelling mit praktischen Geschäftsfähigkeiten und gibt Ihren Mitarbeitern Werkzeuge an die Hand, die sie sofort anwenden können. Unsere Workshops sind auf reale Unternehmensumgebungen zugeschnitten, nicht auf theoretische Start-up-Szenarien.
Wir bieten Teams, die unternehmensorientiertes Denken intern fördern möchten, Folgendes an:
- Maßgeschneiderte Masterclass-Workshops die Improvisationstechniken mit geschäftsrelevanten Inhalten verbinden und Themen wie innovatives Denken, Storytelling, selbstbewusste Kommunikation und kooperative Problemlösung behandeln.
- Interaktive Moderation unter der Leitung erfahrener Fachleute, die die Unternehmensdynamik verstehen und wissen, wie man echtes Engagement schafft – und nicht nur oberflächliche Beteiligung.
- Maßgeschneiderte Formate Maßgeschneidert für die spezifischen Herausforderungen Ihres Teams – sei es, kreative Blockaden zu überwinden, die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit zu verbessern oder eine Kultur zu schaffen, in der sich die Mitarbeiter sicher fühlen, Risiken einzugehen.
- Lernerfahrungen mit einer Prise Humor die dafür sorgen, dass Inhalte im Gedächtnis bleiben, denn die Menschen erinnern sich daran, was sie zum Lachen gebracht, zum Nachdenken angeregt und miteinander verbunden hat.
Wenn Sie bereit sind, unternehmerische Energie in Ihr Unternehmen zu bringen, ohne dabei das Chaos eines Start-ups in Kauf nehmen zu müssen, würden wir Ihnen gerne dabei helfen, das passende Konzept zu entwickeln. Entdecken Sie unser Workshop-Programme für Unternehmen und Teambuilding-Formate, oder erfahren Sie, wie wir Unternehmen dabei unterstützen, eine positive Unternehmenskultur. Nehmen Sie Kontakt mit Boom For Business auf, und lassen Sie uns etwas schaffen, an das sich Ihr Team wirklich erinnern wird.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert ein typischer Entrepreneurship-Workshop für Unternehmensteams?
Die meisten Formate für Entrepreneurship-Workshops lassen sich je nach gewählter Tiefe und Ausgestaltung effektiv in einer halbtägigen (3–4 Stunden) bis ganztägigen Sitzung durchführen. Lean-Startup-Sprints beispielsweise profitieren oft von einem zweitägigen Ablauf, um Zeit für Tests und Iterationen zu lassen, während improvisationsbasierte Ideenfindungs- oder Pitch-Trainings bereits in einem konzentrierten halben Tag zu überzeugenden Ergebnissen führen können. Für tiefgreifendere kulturelle Veränderungen – wie den Aufbau einer Fehlerkultur oder die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit – führt eine Reihe kürzerer Workshops, die über mehrere Wochen verteilt sind, in der Regel zu nachhaltigeren Ergebnissen als eine einzige intensive Sitzung.
Wie können wir die Führungsebene davon überzeugen, in einen Workshop zum Thema Unternehmertum zu investieren?
Am effektivsten ist es, den Workshop an den geschäftlichen Herausforderungen auszurichten, die der Unternehmensleitung bereits am Herzen liegen – sei es mangelndes Engagement, langsame Innovationszyklen, schlechte teamübergreifende Kommunikation oder hohe Mitarbeiterfluktuation. Die Vorstellung eines konkreten Formats, das auf ein bestimmtes organisatorisches Problem zugeschnitten ist (zum Beispiel ein „Lean-Sprint“, um eine ins Stocken geratene interne Initiative wieder in Gang zu bringen), lässt die Investition konkret und ergebnisorientiert erscheinen, statt abstrakt. Die Vorstellung von Fallstudien oder Ergebnisdaten aus ähnlichen Organisationen kann Entscheidungsträgern zudem helfen, den greifbaren ROI eines Trainings zur Förderung unternehmerischen Denkens zu erkennen.
Was ist, wenn unser Team sich gegen Aktivitäten sträubt, die außerhalb seiner Komfortzone liegen, wie zum Beispiel Improvisations- oder Erzählübungen?
Widerstand ist völlig normal, insbesondere in Teams, die an strukturierte, aufgabenorientierte Arbeitsumgebungen gewöhnt sind. Der Schlüssel liegt in einer kompetenten Moderation – ein guter Moderator schafft psychologische Sicherheit, bevor er die Teilnehmer auffordert, kreative Risiken einzugehen, und führt die Gruppe schrittweise an die Aufgabe heran, anstatt sie von Anfang an in unangenehme Übungen zu stürzen. Es ist außerdem hilfreich, die Aktivitäten von vornherein an konkreten Geschäftsergebnissen auszurichten, damit die Teilnehmer verstehen, warum sie das tun, was sie tun. Die meisten Skeptiker werden zu engagierten Teilnehmern, sobald sie den Zusammenhang zwischen der Aktivität und ihren tatsächlichen beruflichen Herausforderungen erkennen.
Eignen sich diese Workshop-Formate für Remote- oder Hybrid-Teams?
Ja, die meisten dieser Formate lassen sich mit den richtigen Moderationswerkzeugen und der richtigen Plattformkonfiguration erfolgreich an Remote- oder Hybrid-Umgebungen anpassen. Improvisationsbasierte Ideenfindung, Pitch-Training und Masterclass-Sitzungen lassen sich mithilfe von Breakout-Räumen, digitalen Whiteboards und Kollaborationstools wie Miro oder MURAL besonders gut in virtuelle Umgebungen übertragen. Abteilungsübergreifende Innovationsherausforderungen und Kunden-Empathie-Workshops erfordern zwar etwas mehr strukturelle Anpassungen, sind aber online durchaus durchführbar. Der wichtigste Faktor ist ein erfahrener Moderator, der es versteht, Energie und Engagement aufrechtzuerhalten, ohne dabei auf physische Präsenz angewiesen zu sein.
Wie lässt sich messen, ob ein Workshop zum Thema Unternehmertum tatsächlich Wirkung gezeigt hat?
Die Messung der Wirkung eines Workshops funktioniert am besten, wenn Sie die Erfolgskriterien vor der Sitzung festlegen, nicht erst danach. Je nach Ihren Zielen können Sie Verhaltensindikatoren erfassen, wie beispielsweise die Anzahl der über interne Kanäle eingereichten neuen Ideen, Verbesserungen bei der teamübergreifenden Projektzusammenarbeit oder eine gesteigerte Teilnahme an Besprechungen. Mitarbeiterbefragungen, die unmittelbar nach dem Workshop und erneut 30–60 Tage danach durchgeführt werden, können Aufschluss darüber geben, ob sich die veränderte Denkweise dauerhaft etabliert hat. Bei greifbareren Ergebnissen wie Pitch-Trainings oder Lean-Sprints können Sie nachverfolgen, ob bestimmte im Workshop entwickelte Ideen umgesetzt wurden und welche Ergebnisse sie erzielt haben.
Gibt es eine empfohlene Reihenfolge für die Durchführung verschiedener Workshop-Formate innerhalb eines Teams?
Wenn Sie eine Reihe von Workshops planen, ist es in der Regel am sinnvollsten, mit Formaten zu beginnen, die psychologische Sicherheit und kreatives Selbstvertrauen fördern – wie beispielsweise auf Improvisation basierende Ideenfindungsrunden oder Sitzungen zur Fehlerkultur –, bevor Sie zu strukturierteren oder risikoreicheren Formaten wie Pitch-Trainings oder abteilungsübergreifenden Innovationswettbewerben übergehen. Stellen Sie sich das so vor, als würden Sie zunächst ein Fundament legen: Sobald sich Ihr Team sicher genug fühlt, offen Beiträge zu leisten und kreative Risiken einzugehen, wird es sich weitaus produktiver an den Formaten beteiligen, bei denen es seine Ideen präsentieren, verteidigen oder testen muss. Ein Moderator kann Ihnen dabei helfen, einen logischen Ablauf zu entwerfen, der auf dem aktuellen Ausgangspunkt Ihres Teams basiert.
Benötigen die Teilnehmer Vorkenntnisse in den Bereichen Unternehmertum oder Unternehmensinnovation, um von diesen Workshops profitieren zu können?
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – und in vielen Fällen profitieren gerade Teilnehmer ohne unternehmerischen Hintergrund am meisten von diesen Erfahrungen, da die Konzepte für sie wirklich neu sind. Die in diesem Beitrag beschriebenen Formate sind so konzipiert, dass sie für jeden Mitarbeiter zugänglich sind, unabhängig von seiner Position, seiner Betriebszugehörigkeit oder seinem Branchenhintergrund. Das Ziel besteht nicht darin, Wirtschaftstheorie zu vermitteln, sondern die Denkweise der Menschen in Bezug auf ihre Arbeit und ihre Fähigkeit, Veränderungen von innen heraus voranzutreiben, zu verändern. Was am meisten zählt, ist die Bereitschaft, sich einzubringen, und nicht bereits vorhandenes Fachwissen.
Ähnliche Artikel
- Wie oft sollten Sie Veranstaltungen zur Stärkung der Teamkultur durchführen?
- Wie nutzen Sie das Storytelling, um neuen Mitarbeitern die Unternehmenskultur näherzubringen?
- 7 Dinge, die ein professioneller Veranstaltungsmoderator tut, die interne Mitarbeiter nicht nachmachen können
- 9 Wege, wie ein Entrepreneurship-Workshop für Mitarbeiter echte geschäftliche Auswirkungen erzielt
- Inwiefern tragen Teambuilding-Maßnahmen zur Verbesserung der Entscheidungsfähigkeit bei?